Ende letzten Jahres hat der Videokonferenzdienst Zoom mit der Passkeys-Unterstützung für die Anmeldung eine größere Neuerung eingeführt. Nun steht eine Anhebung der Mac-Systemanforderungen an. Wie der Hersteller mitteilte, wird demnächst die Unterstützung für macOS High Sierra 10.13 und macOS Mojave 10.14 beendet.
Die heute veröffentlichte Version 6.7.5 ist demnach die letzte, die unter macOS High Sierra 10.13 und macOS Mojave 10.14 läuft. Danach erscheinende Zoom-Versionen werden mindestens macOS Catalina 10.15 voraussetzen. Außerdem wartet Zoom 6.7.5 mit verschiedenen funktionellen Neuerungen, verbesserter macOS-Integration für die Menüleiste, Behebung neu entdeckter Sicherheitslücken und zahlreichen Fehlerkorrekturen auf, Details dazu sind in den Versionsanmerkungen zu finden.
Bild: Zoom.
Dennoch gilt: Aus Sicherheitsgründen sollten nur von Apple gepflegte Systemversionen mit Zoom verwendet werden, d. h. mindestens macOS Sonoma 14, da bei älteren Versionsreihen das Risiko von Remote-Attacken über offene Betriebssystem-Schwachstellen besteht.
Zoom ist in der Basisversion kostenfrei. Die leistungsstärkeren Ausführungen Pro und Business werden als Abo zu Preisen ab 12,49 Euro pro Monat angeboten. Zoom-Clients gibt es auch für Linux, Android und Windows. Außerdem kann Zoom-Konferenzen per Web-Browser beigetreten werden, d. h. die Installation des Zoom-Clients ist nicht unbedingt erforderlich. Allerdings stehen in der Web-Version nicht alle Funktionen zur Verfügung.
